Heute ist der 8. Mai. In manchen Bundesländern ist dieser Tag ein Feiertag. Und für uns alle sollte […]
Kategorie: Gegen das Vergessen
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Nachdem es letzte Woche kein Archivbild gegeben hat, gibt es diese Woche ein Bild aus Schwäbisch Gmünd.Das weihnachtlich […]
Bis zum 21. Oktober ist noch Zeit, eine exakt 100 Wörter umfassende Geschichte mit den Wörtern Friedhofsbesucher + […]
»Herbstzeitlos«, eine Challenge von Juzicka-Jess. Bilder von herbstlichen Gegenständen, Landschaften, Pflanzen, Gefühlen… Zum Herbst gehört leider auch eine […]
Puzzle ❀ hat uns bis zum 30. September bei ihrem Puzzle Drabble die Aufgabe gestellt, eine Geschichte mit […]
Wird es so schlimm, wie manche sagen?Schlimmer, sagen die einenWir haben schon ganz anderes überstandenSagen die anderenUnd bereiten […]
Jedes Jahr am dritten Montag im September feiert Japan den Tag des Respekts vor dem Alter. Die alten […]
(Eigentlich wollte ich über den RIAS schreiben und landete mitten in einem Schauprozess der DDR. Deshalb wurde der […]
Johann Georg Elser, ein Schreiner aus Königsbronn, wurde am 9. April 1945 im KZ Dachau hingerichtet. Johann Georg […]
Gedanken zu radikalen Symbolen und Zeichen Vorab gesagt: Ich bin 100% gegen Radikalismus, und gegen den rechten gleich […]
Laut geht es los Lautlos geht es fast nicht mehr Nur wenn wir laut sind, werden wir gehört […]
Es ist mal wieder der 9. November. Ein Datum, das zu Deutschland gehört. Untrennbar mit diesem Datum sind einige Ereignisse verbunden.
Von diesen Daten möchte ich das Augenmerk auf 1923 und 1933 legen. Damit auch zeigen, dass das „Nie wieder“ stark gefährdet ist in der heutigen Zeit, in der es Menschen gibt, die zum Sturm auf den Reichstag auffordern, die zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung aufrufen und die wieder gegen Juden hetzen, die angeblich im Hintergrund die Strippen ziehen, um die neue Weltordnung zu definieren
Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Viele Gedenkveranstaltungen mussten wegen Sars-CoV2 ausfallen, wurden verschoben oder fanden mit geändertem Programm statt.
So hat auch das Thema „1945 – Der erste Sommer im Frieden“ / „Der letzte Tag des Krieges“ im „Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen“ am Wochenende 5. und 6. September 2020 ein wenig anders ausgesehen, als die Veranstalter es geplant hatten.
Heute ist ein trister, nebliger Herbsttag. Und heute ist ein sogenannter „stiller Feiertag“, ein Tag zum Nachdenken, zum […]
„Niemals möge die Mahnung vergessen werden, die das tragische Schicksal der schwergeprüften Passagiere für die gesamte Menschheit bedeutet:Damit […]
Die Brut nicht ausgerottet hat sich vermehrt Die Gedanken in gedankenlose Hirne geschrien Die dunklen Ecken wurden nicht […]
Schon Steven Spielberg hat erkannt, dass die überaus wichtigen Zeitzeugen aus der Zeit der Naziherrschaft und der Massenvernichtung […]
Wer kennt Babyn Jar? Auch Babi Jar genannt. Auf Deutsch „Weiberschlucht“.
Eine Schlucht auf der Gemarkung der ukrainischen Stadt Kiew.
Zweieinhalb Kilometer lang, ein Nebental des Flusses Potschajna, welcher in den Dnjepr mündete.
Leider wird das hier kein Bericht über eine Schlucht mit Wander- oder Reisevorschlag, sondern eine Erinnerung an das größte Einzelmassaker an jüdischen Menschen. Stattgefunden Ende September 1941.
Geteilt von Sylvia Kling: Weil ich geweint habe – die ganze Nacht oder: Als Ruth Elias ihrem Schicksal […]
…sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.Roman Herzog, 3. Januar 1996 (Proklamation zur Festlegung des 27. Januars als Holocaust Gedenktag)
Wieder einmal versuchen verschiedene Strömungen, den 27. Januar zu verwässern. Es wird angeführt, dass es mindestens so schlimme Verbrechen gegeben hat und noch gibt. Es wird diskutiert, ob die Bürger der damaligen Deutschland bewusst oder unbewusst das Hitler Regime unterstützt hat. Es wird von der Ungerechtigkeit des heutigen Staates Israel gegen Palästinenser geredet etc.
Auch jüdische Verbände und Gruppierungen versuchen, den 27. Januar für sich zu vereinnahmen, indem sie alles, was als Kritik gegen Israel angeführt wird, als „antisemitisch“ bezeichnet wird.
Bitte lest alle nochmals die Proklamation von Roman Herzog.
Max Mannheimer ist heute gestorben. Der Mahner und Versöhner, einer der letzten Überlebenden des Holocaust, ist heute im […]
Endlich an der Luft, die frische Luft, die ich so sehr vermisst habe.
Befehle, Schreie, Menschen, die Menschen irgendwohin treiben
Menschen, die andere Menschen verraten, belügen
Menschen, die anderen Menschen Leid zufügen
Zwei Klassen von Menschen. Menschen mit und ohne Stern.
Trotzdem Menschen
Wir wurden verraten.
Warum mussten wir uns verstecken?
Jetzt kommen wir in ein Straflager
Weil wir uns nicht freiwillig gemeldet haben
Warum sollten wir uns melden?
Weil wir Juden sind?
Weil wir eine Gefahr sind?
Für wen?
Für die Menschen?
Für die Deutschen?
Für die Niederländer?
Wir kommen in die Waggons
Ganz normale Waggons
Mit Fenstern
Die Türen werden von aussen geschlossen
Aber die Fenster sind nicht verdunkelt
Ich sehe die Landschaft
Felder, Wiesen
Ich sehe den Himmel und die Wolken
Es ist Sommer
August
Und ich bin tagsüber endlich wieder „draussen“
Das Versteckspiel hat ein Ende
Ich bin erleichtert
Glaube, dass doch alles gut wird
Ich will nicht nachdenken
Nicht jetzt
Habe so viel nachgedacht
Habe so viel geschrieben
Ich will einfach das Licht geniessen
Die Sonne
Den Sommer
Durch die Glasscheiben
Des Zuges, der uns ins Straflager bringt
Wir werden bestraft, weil wir anders sind
Und Menschen brauchen Menschen, die anders sind
Menschen, die an allem schuld sind
Menschen, die man bestrafen kann
©Jörg Wagner
Fünfzehn Jahre nach dem Ende des unsäglichen Krieges, der in der Geschichte „Der Zweite Weltkrieg“ genannt wurde, und doch so anders war als alle Kriege davor, weil es eben nicht „nur“ ein Krieg war, wurde irgendwo im südlichen Deutschland, genauer gesagt, auf der schwäbischen Alb, ein Kind geboren. Es war ein Sonntag ziemlich am Ende des Oktobers, und wenn es nicht Sonntag gewesen wäre, sondern Freitag, dann wäre Weltspartag gewesen. Das nur so nebenbei.
Der Junge war das Kind von Eltern, die den zweiten Weltkrieg als Kinder und Jugendliche erlebt haben. Die Mutter war bei Kriegsende knapp fünfzehn Jahre alt, der Vater siebzehn.
Jungmädelbund und Hitler Jugend waren Bestandteil der damaligen Jugend im „Dritten Reich“. Der Vater des Kindes war als Flakhelfer am Westwall und hat Dinge gesehen, von denen er nie im Detail erzählt hat, auch später nicht.