Laut Duden hat „Kaputt“ zwei Bedeutungen:
- entzwei; defekt; nicht mehr funktionierend
- müde; erschöpft
Diese Woche ist bei mir beides eingetreten und das eine hat das andere ausgelöst.
Nach einem Windows- und Lightroom-,sowie Photoshop Update zickte mein Rechner herum und zeigte ziemlich oft den „BSOD“, also den „Blue Screen of Death“, wie es so dramatisch heißt. Der Rechner wurde heiß und hat sich zur Sicherheit abgeschaltet. Verständlich, mit meinen Fotoanwendungen war er auch immer auf Hochleistung. Also habe ich Kühlpads aus dem Gefrierschrank geholt und dem Rechner zur Kühlung verholfen.
Das Ergebnis waren weniger Aussetzer, die jetzt aber mit kryptischen Fehlermeldungen kamen. Nachdem ich alles getan hatte, was mir das Internet empfahl, aber nichts geholfen hat, habe ich mich überwunden und Windows neu installiert. Zum Glück mache ich laufend Datensicherungen, so dass zumindest Bilder und andere Daten nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Drei Installationsanläufe habe ich gebraucht, dann war Windows drauf und am Laufen. Sah gut aus, also die Foto-Software drauf, denn durch meine Ausflüge zu diversen Veranstaltungen war ich im Lieferverzug den Menschen gegenüber, denen ich Bilder versprochen habe.
Frohgemut also gestartet, um nach nicht einmal zwei Minuten das Déjavu zu haben. Absturz und Neustart. Dies wiederholte sich einige Male, bis ich, siehe oben kaputt, also müde und erschöpft aufgab.
Ergebnis: Neuen Rechner konfiguriert,bestellt und nun warte ich, bis er geliefert wird. Bis dahin gibt es keine Fotos und eine reduzierte Blogaktivität, denn auf dem Tablet ist bloggen für mich nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Und die Bilder, die ich zu meinen Artikeln gerne poste, suche ich über Lightroom und den dort auch verorteten Katalog.
Jetzt hoffe ich auf eine schnelle Lieferung und danach auch auf eine reibungslose Installation der nötigen Software.
Bis dahin versuche ich, mit dem Tablet am Leben zu bleiben.
