Schon wieder ein »…First« werdet Ihr Euch vielleicht denken. Nachdem ich bei meinen Fototouren oft in der Natur unterwegs bin (und dazu zählt schon der kleinste Spaziergang vom Parkplatz bis zum ersten Ruhebänkchen, das so idyllisch am Weg steht), wollte ich die Grundregeln, an die ich mich beim Fotografieren in der Natur halte, hier auch ein wenig publik machen.
Denn anders als manche (nicht alle) „Instagramer“ möchte ich mich so in der Natur bewegen, dass diese möglichst wenig gestört wird.
Und da hat Nature First einfache, nachvollziehbare Regeln aufgestellt, an die ich mich schon mein Leben lang halte, es aber nie publik gemacht habe.
Nun finde ich es heute aber wichtig, dass man dieses Bewusstsein der breiteren Masse weitergibt, da sich immer mehr Menschen in immer kleineren Naturräumen bewegen. Und wir Menschen trotzdem zur Natur immer wenigger Bezug haben.
Die Nature First-Prinzipien

- Das Wohl der Natur ist wichtiger als die Fotografie
- Ich informiere mich über die Orte, an denen ich fotografiere
- Ich überlege, welche Auswirkungen meine Aktivitäten auf die Natur haben
- Ich teile die geografischen Daten meine Bilder nicht in den sozialen Medien
- Die Vorschriften und Regeln halte ich ein
- Ich hinterlassen keine Spuren und verlasse die Orte in mindestens dem Zustand, in dem ich sie vorgefunden habe. Offensichtliche Dinge wie Abfall ö.ä. nehme ich mit, auch wenn er nicht mir gehört. So wird der Ort in einem besseren Zustand verlassen, als ich ihn aufgefunden habe.
- Erkläre anderen was Du machst und warum und verbreite so die Prinzipien aktiv weiter
Wir Fotobegeisterte sind leider auch ein Teil der Probleme, mit der die Natur zu kämpfen hat. Und so sollten wir uns als Vorbilder sehen und die obigen Prinzipien leben und teilen.


Bei mir kommt auch noch dazu, dass ich neben dem Fotografieren auch gerne auf dem Fahrrad in der Natur unterwegs bin. Somit gelten die Nature First Prinzipien für mich natürlich doppelt.
Weitere Infos zu Nature First gibt es auf der Nature First Seite (externer Link)
