Buchvorstellung – »Ich will aber Agnetha sein«

1974 war ich vierzehn und die Autorin Sabine Bode fünf. Die vier Schweden gewannen den Grand Prix Eurovision de la Chanson und ab dem Zeitpunkt begleiten die Lieder der Gruppe ABBA sowohl mich als auch die Autorin.

Was lag da näher, als sich in der Online-Bibliothek das Buch »Ich will aber Agnetha sein« auszuleihen?

Von den Anfängen bis zur »Reunion« hat Sabine Bode Lieder, Liedtexte, Begebenheiten mit ihrem eigenen ABBA Leben verknüpft. Und das mit einem Humor in den Sätzen, der mich nicht nur einmal zum Schmunzeln brachte.

Es gibt Kritik an Liedtexten, an den Medien, aber immer mit einem gewissen Augenzwinkern.

Wer eine Biografie über ABBA sucht, wird bei »Ich will aber Agnetha sein« sicher nicht fündig. Wer jedoch Unterhaltung sucht, nicht jedes Wort auf die Waagschale wirft, auch über seine Idole und sich selbst lächeln kann, findet das Buch (nicht nur) als ABBA Fan sicher erfrischend.


Sabine Bode arbeitete nach dem Studium der Anglistik, Germanistik und Publizistik als Journalistin und Übersetzerin sowie als Gagschreiberin für das Who‘s who der deutschen Comedyszene.

Inzwischen ist sie selbst Komikerin und Bestseller-Autorin, kennt seit fünf Jahrzehnten jeden ABBA-Song auswendig, weiß allerdings oft nicht mehr, warum sie eigentlich in die Küche gegangen ist.

»Ich will aber Agnetha sein« ,Wihelm Goldmann Verlag, München, 2004, ISBN 978-3-641-31775-1