Heute morgen haben wir Wittenberge verlassen und sind Richtung Tagesziel Tangermünde geradelt.

Vorher gab es aber noch eine kleine Rundfahrt in Wittenberge. Hier das Haus zu den vier Jahreszeiten.
Der Bahnhof Wittenberge wurde gestern nach der Renovierung wieder feierlich eröffnet und nun halten auch wieder einige ICEs auf der Strecke Berlin – Hamburg in Wittenberge.


Im historischen Lokschuppen fand dieses Wochenende der Sommerdampf statt. Leider mussten wir los, so dass wir nur einen kurzen Blick von der Ferne auf die morgendlichen Vorbereitungen werfen konnten.
Wittenberge war die Produktionsstätte der Singer Nähmaschinen. Zu DDR Zeiten hießen die Nähmaschinen „Veritas“. Der Turm ist der größte freistehende Uhrenturm auf dem europäischen Festland.


Natürlich führte uns der Weg auch ins „Europäische Storchendorf“ Rühstädt. Und wir sahen auch ein paar „bewohnte“ Nester.
Havelberg mit seinem Dom.


Hinter Sandau fuhren wir dann bis Hohengöhren auf der ehemaligen Bahnstrecke Sandau (Elbe) – Schönhausen (Elbe). Mit Phantasie kann man sich noch vorstellen, wie bis 1993 hier der Zug gefahren ist.
Über die Elbebrücke erreichten wir dann Tangermünde. Die Brücke war die größte Herausforderung für heute, da böiger Wind die Überfahrt ziemlich anstrengend machte.

Nach 84 Kilometern sind wir jetzt im Hotel Schloss in Tangermünde und unsere Fahrräder bekommen wahrscheinlich den teuersten Strom ihres Daseins. Dort verlangen sie nämlich als „fahrradfreundliches Hotel“ sechs Euro pro e-Bike Ladung.
Morgen geht es dann nach Magdeburg