Die Elbe hinauf – Teil 7

Umwege erweitern die Ortskenntnis

Kurt Tucholsky

Heute ist der siebte Tag der Radreise „die Elbe hinauf“. Mit den 90 Kilometern heute habe ich in den letzten sieben Tagen 482 Kilometer zurückgelegt und mein Hinterteil ist knappe 28 Stunden auf dem Sattel gesessen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging’s Richtung Dessau.

Ein letzter Blick auf den Magdeburger Dom

Vorbei am „Zeitzähler“ von Gloria Friedmann (2008)

Die alte Hubbrücke in der Nähe des alten Elbbahnhofs

In Bad Salzelmen befindet sich das eindrückliche Salzgradierwerk.

Natürlich musste ein Besuch beim Ringheiligtum Pömmelte sein. Das Ringheiligtum ist eine Rekonstruktion eines über 4000 Jahre alten Kultortes. Es wird auch „das deutsche Stonehenge “ genannt.

Heute war der erste volle Tag ohne Regen und auch der Wind war heute kaum bemerkbar. Es war morgens mit 10 Grad nicht sehr warm, aber es hat sich sukzessive zu angenehmen 20 Grad aufgewärmt. Wunderschöne Wege durch den Wald und durch die Felder waren auch heute wieder die Verbindungen zwischen den Orten.

Aken an der Elbe war ein bedeutender Binnenhafen. Während des Zweiten Weltkriegs kam der Hafenbetrieb fast vollständig zum Erliegen. Heute ist im Hafen ein Containerterminal und das Schwergutterminal mit der höchsten stationären Tragkraft an der Elbe zwischen Hamburg und Dresden. Auf dem Bild ist das historische Elektrizitätswerk in der Nähe des Hafens zu sehen.

Natürlich ist Dessau und Bauhaus bei mir eng verbunden und vor dem Einchecken ins Hotel musste noch ein Fotostop bei dem berühmten Gebäude sein.

Morgen geht es weiter. Und jetzt ins Bett.

Die Tour gibt es auch wieder auf Komoot

Zum Teil 6 – Die Elbe hinaufZum Teil 8 – die Elbe hinauf