Die Elbe hinauf – Teil 8

Eingang zum Luisium

„Indes sie forschten, röntgten, filmten, funkten, entstand von selbst die köstlichste Erfindung: der Umweg als die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten.“

Erich Kästner: Der synthetische Mensch

Und auf die Fahrradreise bezogen:

„Wenn die Fähre nicht fährt und man trotzdem zur Fähre fährt, ist man vergebens zur Fähre gefahren und muß wohl oder übel einen Umweg fahren, um die Verbindung zwischen zwei Punkten herzustellen.“

Heute fuhren wir von Dessau in die Lutherstadt Wittenberg. Ihr wisst schon, das ist die Stadt, in der Martin Luther die Thesen an die Schloßkirche gehämmert hat.

Zuerst sind wir noch am Bauhaus-Museum in Dessau vorbei…

…bevor wir dann Dessau über den „Eierschneider“, wie die Tiergartenbrücke auch genannt wird, verließen.

Bei diesem Haus musste ich an eine Modellbahn denken. Für die Modellbahnexperten wäre solch ein buntes Haus auf der Zuganlage schlicht „wirklichkeitsfremd“. Dabei steht das hier wirklich in der Wirklichkeit.

Einen Zwischenhalt im Park Luisium mit Schloss , Teil des Wörlitzer Gartenreichs, das auf der UNESCO-Liste „Welterbe der Menschheit“ steht.

Diese Brücke in Wörlitz haben wir mehrfach überqueren dürfen. Grund war die nicht fahrende Fähre, die uns, nachdem wir Wörlitz verlassen hatten, wieder nach Wörlitz zurück geführt hat.

Das Wörlitzer Schloss habe ich allerdings schon beim „ersten Durchgang“ fotografiert.

Nach 53 Kilometern erreichten wir die Lutherstadt Wittenberg. Hier noch ein paar Impressionen:

Morgen werden wir noch eine Fahrt durch Wittenberg machen, bevor wir nach Torgau weiterstrampeln.

Der achte Tag als Komoot-Tour

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