Die Elbe hinauf – Teil 17

Liebe Leserschaft, jetzt müsst Ihr stark sein und Euch anstrengen, mir zu folgen. Die Elbe hinauf heißt die Serie. Sie begann in Hamburg, obwohl ja die Elbe in Cuxhaven ins Meer mündet. Aber Cuxhaven – Hamburg war schon der letzte Teil unserer Weser-Radtour (ich glaube, da gibt es keinen Beitrag, muß zuhause mal schauen).

Also von Hamburg bis Mělník sind wir die Elbe hinauf geradelt. Aber dann haben wir die Elbe kurz verlassen, um zum Prager Bahnhof zu gelangen. Von dort mit dem Zug nach Vrchlabí. Da haben wir die Elbe wieder getroffen.

Dann waren wir gestern an der Elbquelle und ab jetzt geht es die Elbe hinunter.

Die nächsten Tage sind wir quasi auf „Lückenschlussreise“.

Heute wollten wir von Vrchlabí nach Jaroměř, aber leider fanden wir dort keine Unterkunft. Also wurde die Strecke um 10 Kilometer gekürzt; die kommen dann morgen wieder dazu.

Auch hier ist es, gelinde gesagt, sehr warm. Und so habe ich gedacht, mal ein bisschen fließendes Wasser in den Blog zu bringen. Die Elbe bei Klášterskâ Lhota.

Die Talsperre Les Království sieht aus wie aus einem Märchen. Die neogotische Architektur entstand zwischen 1910 und 1920 und wurde 1964 zum technischen und 2010 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt.

Zwei andere technische Denkmäler konnte ich dort auch aufnehmen: Einen wunderschönen roten VW Käfer und einen Škoda S100 aus den frühen 1970er Jahren

Und wenn schon Oldtimer, dann hier noch eine Lok der Baureihe 710, hinter Gittern auf einem Industriegelände.

In Žireč ein kurzer Blick auf das Schloss. Heute eine Stätte für Menschen mit Multipler Sklerose.

Heute war die Fahrt ein wenig kürzer, ging fast nur moderat bergab, und so waren schon kurz nach Mittag in unserer Unterkunft bei Stanovice, direkt an der Elbe.

Die Hitze der letzten Tage ist an uns nicht ganz spurlos vorübergegangen, und so gab es einen Mittagsschlaf. Ein wenig ausgeruht fiel uns auf, dass unsere Pension nur Bargeld nimmt und keine Kreditkarte akzeptiert, was mich dazu veranlasste, nochmals nach Dvur Králové nad Labem zurückzufahren und am Geldautomaten Scheine drucken zu lassen. Schon komisch: Sonst kannst jede Eiscreme mit Karte bezahlen, aber in der Šporkův Mlýn wollen sie nur Bares. Und Frühstück erst ab 9 Uhr. Da werden wir morgen wieder in der größten Hitze fahren dürfen.

Die heutige Tour auf Komoot

Zum Teil 16 „Die Elbe hinauf“