Nach vielen Jahrzehnten habe ich die alte Kamera meines Onkels mal wieder mit einem Schwarz-Weiß-Negativfilm bestückt.
Genauer gesagt, mit einem Fomapan 100 Rollfilm.
Die Kamera belichtet den Film im Format 6×6 cm, also eine Mittelformatkamera.
Vor etwas mehr als 40 Jahren habe ich mit der Kamera schon einmal ein paar Filme belichtet und auch selbst entwickelt. Und das wollte ich nochmal probieren. Also Entwicklerchemie gekauft (Entwickler, Fixierer, Stoppbad). Das Equipment (Entwicklungsdose, Wechselsack) hatte ich noch.
Zuerst hat meine Tochter ihren Schwarz-Weiß Film entwickelt, den sie mit einer Fuji-Kompaktkamera gemacht hatte (Agfa APX100-Kleinbild).
Von dem Ergebnis angetan, bin ich dann, nachdem ich den Mittelformatfilm ein paar Tage vorher bei einer nostalgischen Dampfzugfahrt mit Dampflokbildern gefüllt hatte, motiviert an das Entwickeln gegangen.
Was soll ich sagen? Der ganze Film war unterbelichtet. Der ganze? Nein, die letzten paar Bilder waren ok, aber der Filmtransport schien nicht funktioniert zu haben.
Der Frust hielt sich in Grenzen, da ich natürlich auf der Fahrt auch noch meine Digitalkamera dabei hatte und viele Bilder gemacht.
Also habe ich Lust auf mehr, werde in der nächsten Zeit nochmals einen Film einlegen, auf die manuellen Einstellungen der Kamera wieder mehr achten und gespannt sein, ob ich es das nächste Mal packe.








Ein paar Bilder konnten doch noch aus dem Film gerettet werden.



