Die Elbe hinauf – Teil 10

Es war ein sehr schöner Tag
Er wäre wahrscheinlich noch schöner gewesen
Wenn es kein so schöner Tag gewesen wäre.

Juckplotz

Torgau nach Meißen. 83 Kilometer, 34 Grad Maximaltemperatur. Da kommt man schon mal auf die Idee, dass dieser schöne Tag vielleicht noch schöner gewesen wäre, wenn es mehr Wolken und etwas weniger Hitze gegeben hätte. Aber es ist, wie es ist und wie gesagt: Der Tag war schön, der Supermarkt hat sich gefreut, dass er Flüssigkeit verkauft hat, also alles Bestens.

Gestartet in Torgau, haben wir uns noch das Denkmal der Begegnung angeschaut. Am 25. April 1945 trafen sich nahe Torgau die Sowjetische Rote Armee und die US Streitkräfte. Das Foto vom Handschlag eines amerikanischen und eines sowjetischen Soldaten erlangte Berühmtheit. Das Denkmal wurde später von der Sowjetunion erstellt .

Faszinierend für mich als Lost Place Fan immer wieder alte, dem Zerfall überlassene Gebäude zu sehen. Natürlich wird nur von außen fotografiert. Was diese Häuser wohl für Geschichten haben?

Die Schlossbrücke bei Gröba ermöglicht es seit 2011, dass Fußgänger und Radfahrer wieder den Gröbaer Hafen überqueren können. Die Vorgängerbrücke wurde 1945 von der Wehrmacht gesprengt.

Ein Blick die Elbe hinauf mit Schloss Hirschstein in der gleichnamigen Gemeinde. Auf dem Foto sehe ich jetzt erst die Wolken, aber gefühlt war heute der Tag ohne Schatten.

Bei Niederlommatzsch gab es wieder eine Fährüberfahrt. Dieses Mal mit der 2025 gebauten solargespeisten E-Fähre „Klarisse“

Dass es an der Elbe auch Berge gibt: Dies ist der Beweis. Bei Nieschütz gehen die Berge fast senkrecht von den Elbauen hoch. In der Nähe ist das Weingut Jan Ulrich.

Mit dem Blick auf Meißen endet der heutige Bericht. Zu einer Stadtführung hat die Energie nicht mehr gereicht. Vielleicht morgen vor der Weiterfahrt.

Der Tag 10 auf Komoot

Zum Teil 9 „Die Elbe hinauf“