Die Elbe hinauf – Teil 12

Der gestrige Sonntag war, wie schon angesprochen, unser erster Ruhetag auf der Reise die Elbe hinauf. Deshalb gibt es von diesem Tag auch keinen extra Teil. Trotzdem möchte ich kurz schreiben, was ich so getrieben habe.

Am Morgen bin ich vor dem Frühstück zum Bahnhof Bad Schandau, der auf der anderen Elbseite liegt. Entweder 2 Kilometer Fahrt mit dem Fahrrad oder man nimmt die Fähre. Am Morgen habe ich mich für die Fahrradfahrt entschieden.

Vom Bahnhof Bad Schandau kann man mit der S-Bahn nach Dresden oder aber mit dem Naturpark- Express in den Richtung Tschechien.

Natürlich habe ich Eisenbahnfotos gemacht, mit denen ich hier niemanden langweilen möchte.

Nach dem Frühstück bin ich los zum Tourist- Service Bad Schandau, der auch am Sonntag geöffnet hat und eine Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt hat. Leider hatten sie keinen passenden Hinterbauständer für mein Fahrrad. Aber der Herr hat sich alle Mühe gegeben, ist sogar noch in die entfernte Werkstatt, um einen passenden Ständer zu finden. Absolut toll, vielen Dank dafür.

Danach habe ich etwas ziemlich Doofes gemacht bei der Hitze. Aber es hat sich gelohnt: Die Kirnitzschtalbahn fährt mit ihren gelben straßenbahnähnlichen Fahrzeugen von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Knappe 8 Kilometer bin ich der Bahn gefolgt und habe ein paar schöne Bilder gemacht. Und ein „Verfolger-Video“, welches ich zuhause dann noch bearbeiten muss. Mit den zweimal 2 Kilometern zum Bahnhof und zurück und dem Ausflug zum Wasserfall hatte ich mein Sonntagskontingent von 20 Kilometern erfüllt 😉

Da wir Nachmittags zur Freilichtbühne nach Rathen sind (Fähre, S-Bahn, Fähre), habe ich die Gelegenheit genutzt, doch noch einen Blick in die Eisenbahnwelten in Rathen zu werfen. Beworben als die größte Gartenbahn Europas auf über 7000 Quadratmetern. Was soll ich sagen? Die Anlage war sicher schon besser in Schuss. Es funktioniert zwar alles und es ist schön, Züge durch die Anlage, durch Pflanzen und Felsen fahren zu sehen. Auch gibt es Bezüge zur Ostdeutschen Landschaft, aber vieles ist doch sehr ausgebleicht. Aber eine lustige Szene möchte ich Euch nicht vorenthalten: AuchThomas und seine Freunde sind zu finden.


Soweit zum Sonntag, der kein Radtourentag war.

Heute haben wir Bad Schandau Richtung Tschechien elbaufwärts verlassen, während der 130 Jahre alte Raddampfer „Rathen“ seine Fahrt elbabwärts antrat.

Fantastischer Blick Richtung Tschechien. Die Berge und Hügel werden uns jetzt eine Weile begleiten.

An der Grenze zu Tschechien finden sich drei Schilder:

Auch über diese schöne Brücke führte unser Radweg kurz vor Děčín.

In einer kleinen, unscheinbaren, aber mit allem Nötigen ausgestattetem Zubehör konnte ich den heißersehnten Hinterbauständer erwerben. Jetzt kann mein Fahrrad auch ohne Baum oder Geländer wieder geparkt werden.

Dieser Spruch hat uns gleich eingeladen, eine kleine Rast zu machen und eine kühle Limo uns zu genehmigen, bevor wir das heutige Endziel Ústí nad Labem erreichten. Wenn mein Übersetzungsprogramm keinen Fehler gemacht hat, steht da: Es gibt immer einen Grund zu lächeln.

In diesem Sinne: Gute Nacht. Bis morgen.


Die Tour auf Komoot

Zu Teil 11 „Die Elbe hinauf“