Ist es auch im „Orchester des Lebens“ so, dass das Blech am meisten durch „klingt“? Brauchen wir das „Blech“, damit Dynamik in unser Leben kommt, damit wir in Schwung bleiben? Oder ist es einfach so, dass das „Blech“ immer so ungestüm kommt, dass die schönen, sanften, versöhnlichen Töne des Lebens einfach „niedergetrötet“ werden.

Am 9. November 1914 wurde die Schauspielerin Hedy Lamarr als Hedwig Eva Maria Kiesler in Wien, dem damaligen Österreich-Ungarn geboren.
Dass Hedy Lamarr nicht nur Schauspielerin war, sondern ein Verfahren miterfunden hat, welches die Entwicklung der GPS-, Bluetooth- und WiFi Technologie ermöglicht hat, ist nur sehr wenigen bekannt.

Es ist mal wieder der 9. November. Ein Datum, das zu Deutschland gehört. Untrennbar mit diesem Datum sind einige Ereignisse verbunden.
Von diesen Daten möchte ich das Augenmerk auf 1923 und 1933 legen. Damit auch zeigen, dass das „Nie wieder“ stark gefährdet ist in der heutigen Zeit, in der es Menschen gibt, die zum Sturm auf den Reichstag auffordern, die zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung aufrufen und die wieder gegen Juden hetzen, die angeblich im Hintergrund die Strippen ziehen, um die neue Weltordnung zu definieren



Wer hat noch „Vinyl“ Platten?
Ich habe noch einige in einem „Schallplattenkoffer“. Als die CDs aufkamen war ich auf der einen Seite froh, denn CDs waren viel robuster. Aber die großen LPs machten einiges her. Und jetzt habe ich „Spotify“ und höre ganz selten noch irgendwelche Musik von CD, geschweige denn LP.

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Viele Gedenkveranstaltungen mussten wegen Sars-CoV2 ausfallen, wurden verschoben oder fanden mit geändertem Programm statt.

So hat auch das Thema „1945 – Der erste Sommer im Frieden“ / „Der letzte Tag des Krieges“ im „Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen“ am Wochenende 5. und 6. September 2020 ein wenig anders ausgesehen, als die Veranstalter es geplant hatten.

Längst haben sich die „Kürzel“ in die tägliche Sprache in Deutschland eingebürgert. Und irgendwie habe ich das Gefühl, keiner regt sich auch nur ansatzweise darüber auf, ganz im Gegensatz zu den Anglizismen, die angeblich unsere Sprache kaputtmachen.

Ich verfolge so gut ich kann die Vorgänge in Hong Kong, einer Stadt, in der ich relativ oft und gerne war und mit Sorge sehe, wie die Volksrepublik China immer mehr Einfluss auf diesen Teil ihres Staates nimmt.

Über Twitter bin ich auf eine Geschichte gestossen, die ich hier so gut ich konnte ins Deutsche übersetzt habe und die im Original unter https://medium.com/@xinwenxiaojie/the-wisdom-and-wit-of-a-hong-kong-uncle-6c29ef741221 gelesen werden kann. Ich danke Yuen Chan für die Genehmigung der Veröffentlichung.

Alles neu macht der Mai. Dieses Jahr tanzen wir nicht in den Mai, da uns ein Virus einen Strich durch die Rechnung macht. Ein ganz anderes Virus ergreift mich immer, wenn ich, wie im Mai-Bild, die Lichtstimmung der Natur festhalten kann.

Die Achenseebahn verbindet das Städchen Jenbach in Tirol mit dem Achensee. Die Zahnradbahn wird ausschliesslich mit Dampflokomotiven aus dem Jahr 1889 betrieben.

Leider steckt die Achenseebahn in massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die teilweise auch durch Fehlentscheidungen der Achenseebahn AG hervorgerufen wurde.

Berlin ist für mich eine Stadt der vielen Gesichter, ein Ort der Geschichte, die man an vielen Stellen dieser Stadt entdecken kann.
Die Mauer vor dem Tor ist weg, Die Mauer bei manchen Menschen noch nicht. Trotzdem ist Berlin für mich auch ein Sinnbild der Freiheit und des geeinten Deutschlands.

Gestern war es soweit: Mein Arbeitgeber hat die Kriterien für das „Arbeiten zu Hause“ festgelegt und dann auch gleich umgesetzt. Einfache Gleichung: Hast Du Notebook, arbeitest Du von jetzt an von zuhause.

02022020 – das Palindrom Datum heute. Erst in 101 Jahren werden „wir“ wieder ein Datum haben, welches sich von vorne wie hinten gleich liest. Da wir wahrscheinlich am 12122121 nicht mehr miteinander das Vergnügen haben werden, dachte ich, dass es angemessen ist, heute einen kurzen Artikel zu schreiben.

Ja, Sie haben richtig gelesen. In der Überschrift ist kein Schreibfehler. Ich habe nachgedacht. Und wenn ich mal nachdenke, dann kann es sein, dass manchmal etwas Komisches dabei herauskommt. Ich glaube, so auch dieses Mal. Aber urteilen Sie selbst.

Seit vielen Jahren veranstalten die „Eisenbahnfreunde Zollernbahn e.V.“ (EFZ) ihren „Dreikönigsdampf“. In Baden-Württemberg, wo der Verein seinen Sitz hat, ist der 6. Januar ein Feiertag, die „Heiligen Drei Könige“. Die EFZ bietet dann an drei Tagen hintereinander Fahrten mit einem Dampfzug in die verschiedenen Regionen ihrer näheren Umgebung an.

Nebel und Sonne am Hartmannswillerkopf (Frankreich)Wer kennt Babyn Jar? Auch Babi Jar genannt. Auf Deutsch „Weiberschlucht“.
Eine Schlucht auf der Gemarkung der ukrainischen Stadt Kiew.
Zweieinhalb Kilometer lang, ein Nebental des Flusses Potschajna, welcher in den Dnjepr mündete.
Leider wird das hier kein Bericht über eine Schlucht mit Wander- oder Reisevorschlag, sondern eine Erinnerung an das größte Einzelmassaker an jüdischen Menschen. Stattgefunden Ende September 1941.

Wenn man Spaghetti im ungekochten Zustand in der Mitte durchbrechen will, dann brechen sie immer an mehreren Stellen. Das ist auf die in dem Spaghetto auftretenden Schwingungen zurückzuführen.
Aber: Laut Wissenschaftlern aus Massachusetts gibt es eine Lösung.
Der Spaghetto muss in eine Vorrichtung gespannt werden, die es erlaubt, den Spaghetto an einer Seite um 360 Grad zu verdrehen. In diesem Zustand kann er dann gebrochen werden und siehe da, es entstehen genau zwei Teile.

Hab gerade mal angefangen, mit einem Schraubstock und einem Handbohrfutter eine Vorrichtung zu bauen.
Die Spaghetti für Samstagmittag gibt es nach meiner Hochrechnung jetzt erst Sonntagabend, aber dann eben exakt durchgebrochen. Nie wieder einfach so in der Hand brechen und dann in mehrere ungleiche Teile

Danke, liebe Wissenschaftler 😉

…hab ich mir gestern Abend nach der Arbeit gedacht und mich auf das Velo geschwungen (ja ne, eher ein wenig müde draufgeklettert). Und dann los, ein paar Kilometer den Rhein entlang, dann am Stauwehr den Rhein überquert. Immer schön gemütlich. Keine Hektik. Gute Musik in den Ohren; ja ich habe eine Spotify Account und lade Lieder aufs Phone, die ich dann Offline hören kann. Aber nicht im Strassenverkehr. Und auch nicht so laut, dass ich unterwegs nichts höre. Ich will das Geräusch der Räder auf dem steinigen Weg, das Knirschen der Steinchen hören. Auch den Fluß, der gerade nicht mehr so viel Wasser führt, aber vielleicht gerade deshalb mehr gluckst und gluckert als sonst. Und neben all den Geräuschen noch die Musik, die mir gefällt, nur für mich alleine, das ist ein toller Feierabend.

Am dreizehnten August vor vielen Jahren geschah etwas

Etwas ohne Absicht

Und doch mit einer tiefen Veränderung, die sich mitten durch Deutschland zog.

Eine Veränderung, die auch 1989, nachdem die unabsichtlich erbaute Mauer geöffnet wurde, bis heute nicht rückgängig gemacht werden konnte.

Ich will keine Mauer mehr

Weder durch Deutschland

Noch um Europa herum

Weder in unseren Köpfen

Noch um unsere Herzen herum

(Gedanken zum Beginn des Baus der Berliner Mauer am 13. August 1961)

JuckPlotz ist umgezogen, wie ja schon in den Beiträgen Umzug Teil 1  und Umzug Teil 2 kurz beschrieben. Und damit die neue Heimat nicht genau so aussieht wie die bisherige, habe ich dem Blog ein neues Design gegönnt, auch „Theme“ genannt. Es sollte jetzt auf Smartphone, Tablet, PC und Kaffeemaschine gleichermaßen funktionieren.

Den „alten“ JuckPlotz Blog lasse ich im alten Design, so finde zumindestens ich mich zurecht, wo ich gerade bin.

Gerne lese ich Anmerkungen zum neuen Design. Bin gespannt, wie es gefällt.

Ach ja: Das Design heisst Hive Lite und kommt von PixelGrade.

Von Januar bis Mai 2018 ertranken 650 Menschen im Mittelmeer auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Not, obwohl in dieser Zeit die Seenotrettung sowohl der Küstenwachen, aber vor allem der Nichtregierungsorganisationen noch intakt war.

Seit Juni wird die Seenotrettung insbesondere der Nichtregierungsorganisationen verhindert. Und im Juni und Juli 2018 sind 850 Menschen ertrunken.

Die Seenotretter sind keine Handlanger irgendwelcher Schlepper, sondern retten Menschenleben. Menschen, die in Seenot gekommen sind. Menschen, die in Lebensgefahr sind.
Schiffe, die Menschen aus Seenot gerettet haben, dürfen Häfen nicht anlaufen. Schiffe, die Häfen anlaufen, um dies in Not geratenen Menschen zur weiteren Versorgung zu übergeben, werden festgesetzt.

Meiner Meinung nach ist es schlicht und ergreifend falsch, dass weniger Menschen die Flucht wagen, wenn sie wissen, dass sie nicht aus einer eventuellen Seenot gerettet werden. Die Zahlen der letzten beiden Monate beweisen dies.

Irgendjemand hat einmal gesagt, „Las Vegas liebt man oder man hasst es“.  Ich finde, es gibt schönere Städte in den USA als Las Vegas, aber sicher keine, in der so viel Künstliches aufgebaut wurde, nur um Menschen zu animieren, ihr Geld loszuwerden.
Vor drei Jahren hatte ich die Ehre und das Vergnügen, zu einer Konferenz nach Las Vegas fliegen zu dürfen. Und wie es bei solchen Veranstaltungen oft der Fall ist, gibt es dann ein „Come Together“, welches dann mit einem Highlight gekrönt wird.
Und damals war das Highlight ein zehnminütiger Helikopterflug über das nächtliche Las Vegas.
Heute habe ich die Bilder wieder ausgegraben, gesichtet und manche gelöscht.
Und die übriggebliebenen gibt es jetzt hier zum Anschauen.
Viel Spaß

Verbotsschild

Ich habe ja keinen Hund. Obwohl ich Hunde mag. Nicht so, wie Sie jetzt meinen. Aber ich bin einfach der Meinung, dass man mit einem Hund auch die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das vierzehn oder mehr Jahre mit einem lebt und dementsprechend versorgt werden will/muss/soll. Und das kann ich zur Zeit nicht leisten. Aber das ist nicht das Thema dieses Beitrages.

Ich spaziere auch ohne Hund manches Mal durch die Gegend. Viel zu selten eigentlich. Und so bin ich vor einigen Tagen an einem Schild vorbei gekommen, welches für mich zuerst eindeutig war:

Betreten verboten

Diese Worte haben für mich schon seit meiner Kindheit den Klang eines explodierenden Minenfeldes. So ein Satz hilft bei mir mehr als das Energieschild gegen Klingonen oder andere Ausserirdische in irgendwelchen Sternenfilmen.

Ich steh also da, denke „Ok, dann halt nicht“ und dann fällt mir der zweite Satz auf.

„Hunde an der Leine führen“

Das neue Juckplotz.de Domizil gewinnt langsam an Form.
Lange habe ich an sogenannten „PlugIns“ gebastelt, das heisst, mehr gesucht, probiert, nach der Tauglichkeit bezüglich DSGVO untersucht etc.
Mehr als einmal habe ich entmutigt das Handtuch geworfen, da ich bei vielen Dingen natürlich immer noch nicht genau weiss, was im Hintergrund abläuft.

Nun bin ich erstmal zufrieden, werde mal sehen, ob meine Followers das „Blog folgen“ finden (Tipp: Ist ein wenig versteckt in den Kommentaren – vielleicht finde ich ja noch etwas Besseres), ob Kommentieren geht etc.

Ich bin natürlich für jeden Kommentar dankbar, da ich nicht alles testen konnte.

Wer es ein wenig genauer wissen möchte, was ich jetzt als Plug Ins einsetze:

Nachdem der von mir beauftragte Sanitärbetrieb nach einem Wasserschaden alles wieder schön in Ordnung gebracht hat und ich ein paar „wertsteigernde“ Investitionen getätigt hatte, die die Versicherung nicht bezahlt hat, habe ich natürlich eine Rechnung bekommen.

Setze mich also heute abend zum Abendessen hin und blättere die mehrseitige Rechnung durch, die sehr akribisch und genau auflistet, was gemacht wurde.

Ich lese also so Zeile für Zeile und stolpere über das Wort „Schinkenwurst“….
Nochmal, ja – da steht „Schinkenwurst“, ich glaub es nicht.
Was sucht da eine Schinkenwurst für fünf Euro sechzig in der Rechnung?

Werden solche Bilder bald nicht mehr möglich sein? Bild: J.Wagner

Ende Mai, genauer gesagt, am 25. Mai 2018 ist es soweit. Dann tritt die EU-DSGVO (europäische Datenschutz Grundverordnung) in Kraft – und dieser Blog vielleicht ausser Kraft. Wenn ich nämlich bis dahin nicht alle Punkte der DSGVO in diesem WordPress-Blog nicht umsetzen kann (weil ich vielleicht gar nicht genau weiss, was wordpress.com mit einzelnen Daten macht).

Ich halte Datenschutz für wichtig, keine Frage. Man soll nicht einfach Daten von anderen sammeln, um sie vielleicht später gewinnbringend zu verwenden. Somit ist die EU-DSGVO ganz in Ordnung.
Nur leider nicht durchdacht, da sie wieder viel Raum für diejenigen unter den Anwälten bietet, die ihr Geld durch Abmahnungen „verdienen“.
Dies ist ein privater Blog, aber was gilt dann für mich in der DSGVO?
Und die Webseite meiner Kirchengemeinde, meines Vereins? Liebe Ehrenamtliche – aufpassen !!!!

Das Hauptthema dieses Artikels soll jedoch nicht das EU-DSGVO an sich sein, sondern die Auflagen, die aus dem Gesetz für digitale Bilderverwaltung und -veröffentlichung entstehen.

JaLicht und Schatten in Hong Kong, ich weiß, das Sprichwort heisst anders. Es beginnt mit dem Licht, dem Positiven und endet mit der Erkenntnis, dass es dort, wo es das Helle, das Gute gibt, auch den Schatten, das Negative gibt.
„Wo Licht ist, ist auch Schatten“: Diese Erkenntnis, so logisch und einfach sie sein mag, verkörpert für mich eine positive Einstellung. Wir haben etwas Gutes, etwas Schönes, etwas, was uns hilft, was uns freut, und es ist klar, dass es da auch negative Aspekte gibt. Wir sind uns derer bewußt, wir gehen nicht blind durch die Gegend, aber wir freuen uns zuerst mal an den positiven Dingen, dem Licht.
Dies prägt, meistens wenigstens, meine Einstellung zum Leben. Und dazu gehört auch die Einstellung zu Vorkommnissen, zu Errungenschaften.

Es geht los. Die quäkende Stimme aus den scheppernden Lautsprechern sagt irgendwas. Zwischen undeutlichen Worten höre ich “Eurowings“ und “Wien“. Die ersten Wartenden erheben sich von ihren Sitzflächen, damit sie sicher ganz vorne in der Schlange sind, am längsten im Bus sitzen und dann noch das freundlichste Lächeln der Flugbegleiterinnen erhaschen können, welches bei der Ausschüttung des dritten Busses vor dem kleinen A319 Airbus schon leicht künstlich wirkt.

“…bitten wir, sich noch ein wenig gedulden.“ Der Satz sorgt bei den “Aufgestandenen“ für Konfusionen, da die übereilt verlassenen Sitzplätze im Wartebereich von den “Profis“ okkupiert wurden, die bis jetzt gestanden sind, weil sie natürlich erst fünf Minuten nach angegebenem Boardingbeginn im Wartebereich erschienen sind und somit keine freien Plätze mehr vorgefunden haben.

„The Way Of Life“
– es geht rauf und runter, oft in ähnlichen Bahnen und doch immer in leicht anderen Farben

Mit diesem Artikel führe ich eine neue Kategorie bei „Juckplotz“ ein: „Fotografie“
Ich fotografiere gerne und möchte nicht einen extra Blog eröffnen, sondern hier hin und wieder ein paar Bilder zeigen. Ich bin auf die Reaktionen meiner Leserschaft gespannt.

Für das vergangene Wochenende habe ich mich relativ kurzfristig zu einem Workshop „Lichtmalerei“ oder „Lightpainting“ angemeldet. Workshops helfen mir, meinen Allerwertesten zu bewegen und etwas zu unternehmen. Und man kann immer etwas lernen.
So sind wir also bepackt mit Kamera und Stativ am Samstagnachmittag ins Bildungshaus „St.Luzen“ gefahren und haben mit verschiedenen „Lichtpinseln“, also Taschenlampen, Handlampen, etc. in der Dunkelheit „gemalt“. Kamera auf das Stativ, eine lange Belichtungszeit (20, 30 Sekunden oder mehr), eine kleine Blende, Fern- oder Selbstauslöser, und schon fangen freundliche Geister an zu tanzen, Zauberblumen blühen im Klostergarten auf, oder der Geisterreiter erwartet einen am Ende der hohlen Gasse.
Unter Anleitung von Christoph Schoder haben wir einige Stunden gemalt. Zuerst ein paar Trockenübungen im Keller des Bildungshauses und dann – nach einem Abendessen – im Nieselregen.
Es hat Spaß gemacht, und ich schaue jetzt die verschiedenen Taschenlampen mit den Augen eines Malers an.

Tränenpalast
Tränenpalast

Heute am 5. Februar 2018 ist der „Zirkeltag“ oder „Circle Day“ (warum auch immer, muss Englisch dabei sein)

Was heisst das?
„Die Mauer“, die unser Deutschland seit dem 13. August 1961 teilte, ist seit 28 Jahren, zwei Monaten und 26 Tagen Geschichte. Und sie stand genau so lange. Deshalb Zirkeltag.

Es gibt heute unzählige Berichte und Sendungen, die diesen Zirkeltag feiern. Ich möchte mit diesem kleinen Blogbeitrag einfach nochmals daran erinnern, dass es keinesfalls selbstverständlich ist, ein gemeinsames Deutschland mit Demokratie, freien Reisen und anderen Annehmlichkeiten zu haben.

Influenza auf dem Storyteller
Influenza auf dem Storyteller („Composing: Juckplotz“)

Also für mich war Influenza immer eine Krankheit, die man nicht unbedingt haben muss. Und so hatte ich vor ein paar Jahren echte Probleme, zu verstehen, wenn in meinem Umfeld von „Hey das ist echt ein geiler Influenza – musst mal auf You Tube schauen“ geredet wurde
Der Influenza? Ok, hat die Influenza mal kurz das Geschlecht getauscht. Aber dann müsste er doch Influenzus heissen.

Aber scheinbar hat derdiedas Influenza, derdiedas so geil auf YouTube zu sehen ist, irgendwas mit dem Storyteller angestellt.
Ich kenn Suppenteller, flache Teller, Dessertteller, aber einen Storyteller hab ich leider nicht in meiner Sammlung.
Habe sowieso nur spülmaschinenfestes Geschirr. Und da müsste man doch einen Storyteller auch Influenzafrei bekommen.

…sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.Roman Herzog, 3. Januar 1996 (Proklamation zur Festlegung des 27. Januars als Holocaust Gedenktag)

Wieder einmal versuchen verschiedene Strömungen, den 27. Januar zu verwässern. Es wird angeführt, dass es mindestens so schlimme Verbrechen gegeben hat und noch gibt. Es wird diskutiert, ob die Bürger der damaligen Deutschland bewusst oder unbewusst das Hitler Regime unterstützt hat. Es wird von der Ungerechtigkeit des heutigen Staates Israel gegen Palästinenser geredet etc.

Auch jüdische Verbände und Gruppierungen versuchen, den 27. Januar für sich zu vereinnahmen, indem sie alles, was als Kritik gegen Israel angeführt wird, als „antisemitisch“ bezeichnet wird.

Bitte lest alle nochmals die Proklamation von Roman Herzog.


Nach dem letzten Beitrag teilte mir Herr WordPress mit, dass ich jetzt das Internet mit 200 Beiträgen alleine im Juckplotz-Blog angefüllt hätte.

Beiträge, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigten, oder einfach etwas, was so dahingeschrieben wurde.

Beiträge, die die Welt sicher nicht braucht, die aber trotzdem von Menschen gelesen wurden und zum Teil sogar noch gelesen werden.

Warum schreibe ich Beiträge in einem Blog, der eigentlich keine Informationen weiter gibt, der den Menschen nicht wirklich hilft, irgendwelche Probleme zu lösen, Reisen zu planen, Kaffeemaschinen zu zu reparieren oder Allergien zu heilen?

Dolores O´Riordan mit The Cranberries live in Barcelona, März 2010 Author Alterna2 http://www.alterna2.com

Die Sängerin Dolores  O´Riordan ist tot. Sie war die Sängerin der Band „The Cranberries“. Einer ihrer bekanntesten Lieder ist „Zombie“, der als Protestsong gegen den Nordirlandkonflikt gilt.
Dolores O’Riordan schrieb den Text während einer Tour der Band 1993 in England in Erinnerung an Jonathan Ball und Tim Parry, zwei Kinder, die während eines Bombenanschlags der IRA am 20. März 1993 in Warrington getötet wurden.
Passagen des Liedes beziehen sich auf den Osteraufstand 1916 und seine traumatischen Folgen.

Dolores O´Riordan wurde gerade mal 46 Jahre alt.

 

Heute Abend mal wieder Maultaschen gemacht. Für Nordlichter: Schwäbische Großravioli. Nur besser. Und vielfältiger. Heute mal mit Gemüsefüllung. Wobei das eigentlich völliger Nonsens ist. Maultaschen sind ja hier im Lande als „Herrgottsbscheißerle“ bekannt.

Kurzer Ausflug in die Historie:
Der Ausdruck „Herrgottsbscheißerle“, kommt nicht von ungefähr. Während der Fastenzeit bis zum Ostersonntag darf traditionell kein Fleisch gegessen werden, und so haben die „Cleverles“, wie man uns Schwaben nicht zu Unrecht nennt, das Fleisch einfach in den Maultaschen „versteckt“.

Deshalb sind Gemüsemaultaschen eigentlich paradox, denn da muss man ja nix verstecken.
Sei´s drum. Also Gemüsemaultaschen in Streifen geschnitten (spätestens jetzt wäre ja auch das Fleisch wieder sichtbar, also auch nicht Schwabenkonform), und angebraten.

Heute, am 31. Oktober 2017, haben wLuther (Playmobil)ir in Deutschland einen Feiertag – vor 500 Jahren soll Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben, was jedoch zweifelhaft ist. Unzweifelhaft ist jedoch, dass er diese Thesen geschrieben hat und sie an den Erzbischof zu Mainz und Magdeburg weiter gegeben hat.
Martin Luther ist nicht unumstritten, insbesondere im Hinblick auf seine Haltung gegenüber den Bauernaufständen und den Juden gegenüber. Auch Behinderte hat er als Teufelsgeschöpfe gesehen.
Vieles, was er getan und gesagt hat, muss man meines Erachtens im Zusammenhang seiner Zeit sehen.
Luther wirkt trotzdem bis in die heutige Zeit nach, vielleicht nicht als Vorbild, aber doch als Mensch, der in ein (Religions-)System hineingeboren wurde, und trotzdem seine inneren Zweifel, seinen eigenen Glauben, den allgemeinen Gegebenheiten nicht angepasst hat.

Air Berlin Airbus A320 D-ABCL Frankfurt MainGestern, Freitag, den 27. Oktober 2017 startete der letzte offizielle Linienflug der Fluggesellschaft Air Berlin von München nach Berlin. Der Flug AB6210, durchgeführt mit dem Airbus A 320 D-ABNW, der kurz vor dem Start eine neue Flugnummer (Callsign) bekam, nämlich  BER4EVR, ist das Ende einer Geschichte, die 1978 begann.
Seit ihrem Erstflug 1979 hat Air Berlin mehr als eine halbe Milliarde Passagiere befördert und war nach der Lufthansa die zweitgrößte deutsche Fluglinie.

Fast 40 Jahre Air Berlin ist für mich ein Grund, hier ein wenig über die Geschichte dieser Fluggesellschaft zu schreiben.

Kaum sind die Bundestagswahlen mit ihrem, für mich zwar befürchteten, aber nicht erhofftem Ergebnis zu Ende, schon zeigt die AfD mit Aussagen von Herrn Gauland, wie es in einem demokratisch gewählten Bundestag mit der AfD dann zugehen soll

„Da wir ja nun offensichtlich drittstärkste Partei sind, kann sich diese Bundesregierung (…) warm anziehen. Wir werden sie jagen, wir werden Frau Merkel oder wen auch immer jagen – und wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“ Alexander Gauland

Auch in Facebook wurde einmal mehr geschrieben, wie Demokratie für die AfD auszusehen hat.
Der Facebook Eintrag der AfD Salzgitter vom Sonntag, den 24. September 2017 ist zwar gelöscht worden, aber meiner Meinung sollte dieser Post nicht in der Versenkung verschwinden, weil er (wieder einmal) «das wahre Gesicht» dieser – leider demokratisch in den Bundestag gewählten – Partei zeigt.
Ich hoffe, dass wir uns alle der Gefahr bewusst sind, die unserer Demokratie droht, wenn wir nicht weiterhin wachsam sind.

Nachfolgend der Eintrag als wörtliches Zitat, von dem ich mich natürlich in aller Form distanziere

Am Sonntag, den 24.September 2017 ist es soweit. Einmal mehr sind wir Bürger der Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, zu wählen.
Den 19. Deutschen Bundestag. Nicht den Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin. Musste hier mal gesagt werden.
Mehr als 40 Parteien stellen sich zur Wahl. Und alle diese Parteien können demokratisch gewählt werden.
Sie haben die Zulassung erhalten, und sie gehören in die Vielfältigkeit unserer Demokratie.
Dass manche von uns die eine oder andere Partei lieber nicht in der Wahlliste sehen möchte, ist verständlich, darf aber nicht dazu führen, dass man Wahlplakate abreisst oder gar die Parteimitglieder, Wahlhelfer etc. „angeht“.
Weder mit Buhrufen, noch mit Trillerpfeifen, noch durch das Werfen irgendwelcher zum Wurfgeschoss umgewidmeter Nahrungsmittel. Und erst gar nicht durch Morddrohungen.

Über vierzig Parteien stellen sich zur Wahl. Und jede hat ein Konzept, ein Wahlprogramm. Wir können am Sonntag die Partei wählen, die unserer Einstellung, unseren Vorstellungen am ehesten entspricht.
Wir können wählen. Demokratisch.
Und das bedeutet, dass am Ende die Parteien in den Bundestag kommen, die von den Bürgern die meisten Stimmen bekommen haben. Ob es einen Ruck gibt, eine Veränderung, das bestimmen die Wähler.

Da sind Kinder und Jugendliche aus Afghanistan geflohen. Das Wort geflohen ist wichtig. Nicht ausgewandert. Oder für ein FSJ mal ein Jahr weggegangen. Oder ein Jahr Australien, NewYork oder was auch immer. Geflohen aus einem Land, vor dem das Auswärtige Amt warnt, weil es zu unsicher ist. Zu unsicher für Deutsche, aber scheinbar sicher genug für Menschen, die vor einiger Zeit aus Angst aus ihrem Heimatland geflohen sind. In ein Land, in dem sie erst mal Sprache und Gepflogenheiten zumindest ansatzweise lernen mussten. Junge Menschen, die nichts anderes als Terror und Gewalt in ihrem Leben erfahren und gesehen haben.

Diesen Satz sagte vor zehn Jahren eine Frau, die ihr Leben einsetzte, um andere Leben zu retten. Von einer Frau, die rund 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto vor dem sicheren Tod rettete.
Diese Frau wurde 2007 für den Friedensnobelpreis nominiert, den dann am Ende Al Gore für einen Film erhalten hat, der die Welt bezüglich der Klimaerwärmung aufrütteln sollte.

Al Gore war Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika, deren heutige Regierung aus dem Klimaschutzabkommen aussteigt und die mit „America First“ zeigt, dass wirtschaftliche Interessen (heute) wichtiger sind als alles andere.

Irena Sendler, von der ich hier ein wenig berichten möchte, hat also nicht den Friedensnobelpreis bekommen. Bescheiden, wie sie war, hätte sie bestimmt gemeint, dass sie ihn nicht verdient hätte.
Kurz vor ihrem Tod wurde sie vom Parlament in Warschau zur nationalen Heldin ernannt. Der damalige Präsident Lech Kacynski bezeichnete sie als “ Symbol für alle Polen, die während der Besatzung durch die Nazis ihr eigenes Leben riskiert hätten, um das vieler Juden zu retten“. Und:“Sie verdient großen Respekt von der gesamten Nation.“